Veranstaltung
Besuchen Sie uns im VDTC des Fraunhofer IFF zur »Langen Nacht der Wissenschaft«. Foto: Andreas Lander
4. Lange Nacht der Wissenschaft 2009
13. Juni 2009 in 25 Wissenschaftseinrichtungen in Magdeburg
Veranstalter: Landeshauptstadt Magdeburg
 
Die bereits 4. Lange Nacht der Wissenschaft in Magdeburg steht in diesem Jahr unter dem Motto: »Forschungsexpedition Magdeburg 2009«. Auf 4 Routen können Magdeburger und alle interessierten Gäste 25 Wissenschaftseinrichtungen bis 1.00 Uhr nachts erkunden. Nach den erfolgreichen Wissenschaftsnächten in den vergangenen Jahren werden auch in diesem Jahr wieder mehr als 10.000 Besucher erwartet.
 
Am Wissenschaftshafen, der wieder Ausgangs- und Endpunkt aller Forschungstouren sein wird, startet das Rahmenprogramm ab 16.00 Uhr mit speziellen Angeboten für alle jungen Forscher, die nicht bis in die Nacht hinein experimentieren können. Dort wird der »Schlaumeier des Jahres« gesucht. Im KinderUmweltbus werden Experimente zum Mitmachen rund um das Thema Wasser angeboten. Das Helmholz-Zentrum für Umweltforschung UfZ wird mit dem Forschungsschiff MS Albis vor Anker liegen. Und die Schüler des Werner von Siemens Gymnasiums werden eine »Bastelstraße« zum Selberbauen von Wasserraketen für Kinder organisieren. Die kleinen Forscher können hier eine Rakete bauen, die im Anschluss vor Ort abgeschossen wird.
 
Um 16.30 Uhr wird dann die Otto-von-Guericke-Gesellschaft als Auftakt zur Langen Nacht der Wissenschaft den Halbkugelversuch des Naturforschers und Magdeburger Bürgermeisters Otto von Guericke erstmals im Wissenschaftshafen aufführen.
 
Um  17.45 Uhr eröffnet der Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper gemeinsam mit dem Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Olbertz und den Rektoren der beiden Hochschulen und den Institutsleitern die »Forschungsexpedition Magdeburg«. Um 18.00 Uhr fällt der Startschuss, die Wissenschaftseinrichtungen auf allen vier Routen öffnen ihre Türen.
 
Die Hans-Grade-Route verbindet die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) und den Jahrtausendturm im Elbauenpark und die Einrichtungen am Askanischen Platz: Max Planck Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme, Fraunhofer IFF und Experimentelle Fabrik.
 
Die Hermann-Gruson-Route führt vom Wissenschaftshafen zu den Gruson Gewächshäusern und dem Zentrum für Telemann-Pflege und-Forschung, von dort zur Jugendkunstschule »Thiem 20« und dem Technikmuseum.
 
Auf der Otto-von-Guericke-Route geht es zunächst zur Otto-von-Guericke-Universität, dann zur Universitätsfrauenklinik und schließlich zur Zenit GmbH, dem Leibniz-Institut für Neurobiologie und der Medizinischen Fakultät der Universität.
 
Auf der Mechthild-von-Magdeburg-Route geht es über den Askanischen Platz mit Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme, Fraunhofer IFF und Experimenteller Fabrik zum Städtischen Klinikum in die Birkenallee.
 
Auf allen Routen starten die Busse um 18.00 Uhr und fahren bis 1.00 Uhr in einem Takt von 20 Minuten.
 
Die Institute zeigen Wissenswertes rund um die Forschung - und das immer mit einem interessanten Alltagsbezug. Im VDTC des Fraunhofer IFF zeigen die Experten z.B. wie moderne Stadtplanung in der virtuellen Realität funktioniert und wie sich aus Biomasse effektiv und umweltschonend Strom gewinnen lässt. Im Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer Systeme erfährt man, warum die rechte Hand nicht in den linken Handschuh passt. Die Gruson Gewächshäuser verbinden eine tropische Nacht mit barocken Klängen des Telemann Zentrums. Und die wie immer heiß begehrten Streifzüge in der Medizinischen Fakultät überraschen mit einem Nerven-Cocktail.
Und während im Technikum des Fraunhofer IFF modernste Reinigungsroboter und High-Tech-Lösungen zur Paketverfolgung präsentiert werden, können sich müde Besucher im großen Tagungsraum eine »schlaue Pause« gönnen und spannende Berichte aus der Welt der modernen Fraunhofer-Wissenschaft ansehen.
Wer dann noch nicht genug hat, kann ab 0.00 Uhr seinen Wissenshunger bei den Midnight Lectures des Magdeburger Leibnizinstituts für Neurobiologie IfN stillen. Im Tagungsraum des Fraunhofer IFF präsentieren drei Neurowissenschaftler aktuelle Themen rund um das Gehirn und seine Leistungen.
 
Als besonderes Highlight gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal ein »Schlaues Wochenende«. Die Magdeburger Besucher können so ihrem Forschungsdrang auch am Sonntag, dem 14. Juni 2009, unter anderem mit historischen Stadtführungen nachgehen. Erleben Sie Magdeburg nicht nur als Stadt der Wissenschaft, sondern als Stadt voller Geschichte und Geschichten.
 
Kontakt
 
Anna-Kristina Wassilew M.A.
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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