Virtual Development and Training Centre VDTC - Projekte und Kooperationen
Projekte und Kooperationen
ViERforES - Visualisierung einer Anlage.
Visualisierung einer Anlage im Elbe Dom am VDTC des Fraunhofer IFF in Magdeburg.
Foto: Dirk Mahler / Fraunhofer IFF
ViERforES - Strömungsanalyse
Durch eine Kombination von VR-Modell und Strömungssimulation können die Stoffströme in einer Anlage dargestellt und optimiert werden.
Foto: Fraunhofer IFF
ViERforES – Virtuelle und Erweiterte Realität für höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit von »Embedded Systems«
Virtuelle Technologien für Sicherheit und Zuverlässigkeit
Computertechnik bestimmt heute den Alltag. Zunehmend steuern und überwachen »Embedded Systems« Geräte, die täglich ganz selbstverständlich genutzt werden. Der Anteil von Produkten, die »Embedded Systems« enthalten, liegt in Deutschland heute bei ca. 80% der gesamten Wertschöpfung. Um sich im internationalen Wettbewerb behaupten zu können, setzen deutsche Unternehmen in diesem Bereich verstärkt auf virtuelle Technologien, um den Forderungen nach Einsparungen an Zeit und Ressourcen sowie immer kürzeren Entwicklungs- und Erprobungszeiten bei gleichzeitig wachsenden Ansprüchen an Funktionalität und individuelle Gestaltung eines Produkts gerecht zu werden.
Mit der Komplexität der Systeme steigen auch die Ansprüche an Sicherheit, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit. Forscher aus Magdeburg (Schwerpunkt »Virtuelle und Erweiterte Realität«) und Kaiserslautern (Schwerpunkt »Embedded Systems«) arbeiten im Projekt ViERforES gemeinsam an Konzepten, die Unternehmen helfen sollen, ihre Produkte in dieser Hinsicht zu optimieren. Eigenschaften, die normalerweise nicht sichtbar sind, sollen im virtuellen Raum Gestalt annehmen und veranschaulichen, wie sich die in Maschinen und Geräten integrierte Software verhält, mit dem Ziel, dass DVD-Recorder, Autos oder ganze Kraftwerke sicherer und zuverlässiger funktionieren.
 
Visualisierung von Eigenschaften
Bei vielen Systemen werden Sicherheit, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit über die Software gesteuert. Um diese Eigenschaften bei der Produktentwicklung, beim Test und in der Betriebsphase sicher zu stellen, werden virtuelle Techniken mit unterschiedlichen Ausprägungen miteinander verbunden. Die bereits bekannten auf virtuellen 3-D-Modellen basierenden Darstellungen von realen Produkten werden mit neuen, leicht erlernbaren und/oder intuitiv verständlichen Visualisierungen von Eigenschaften ohne physische Entsprechung, wie z.B. Sicherheit gekoppelt.
Der ausgeprägte Gesichtssinn des Menschen gestattet es, einen schnellen Überblick über komplexe Informationen zu gewinnen. Wichtige Inhalte werden »auf einen Blick« erkennbar, Unwichtiges unmittelbar verworfen. Diese Begabung des Menschen lässt es sinnvoll erscheinen, den Gesichtsinn zur Auswertung von wichtigen Daten zu verwenden. Insbesondere gilt es, nicht gegen ständliche Informationen wie Sicherheit und Zuverlässigkeit mit virtuellen Techniken so darzustellen, dass sie unmissverständlich wahrnehmbar sind.
»Embedded Systems« sind heute fast niemals sogenannte »Stand-alone«-Systeme. Vielmehr kommunizieren sie auf verschiedenen Ebenen mit mechanischen, hydraulischen, pneumatischen, elektronischen oder informationstechnischen Systemen. Sie bestimmen in hohem Maße die Eigenschaften Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit und sind ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für die Branchen Fahrzeug-, Medizin-, Energie-, Produktions- und Materialflusstechnik.
 
Download Informationsboschüre zu ViERforES, herausgegeben vom BMBF (PDF, 270KB)
 
Detaillierte Informationen über das ViERforES finden Sie im Internet unter: www.vierfores.de
 
Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Dr. h.c. mult. Michael Schenk
Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
Sandtorstraße 22
39106 Magdeburg
Telefon +49 391 4090-471
Fax +49 391 4090-473